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Weihnachten 2018, Advent, Silvesterwoche  

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(@w-himmelbauer)
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03/12/2018 5:09 pm  

Gestern war erster Adventsonntag. Mit ihm beginnt traditionell das neue Kirchenjahr. Der G20-Gipfel in Buenos Aires ging zu Ende. Emanuel Macron sprach in einem passenden Moment unter vier Augen mit dem saudischen Mörder, einem gut genährten, großgewachsenen, bärtigen Mann in Landestracht, für den es selbstverständlich war, daß er von seiner eigenen Mordbrigade umgeben war. Macron trieb das eigene Gewissen und er wählte eindringliche, mutige Worte. Dafür gebührt dem Franzosen bereits ungeteilte Anerkennung. Die Tage in Argentinien standen unter diesem verhaltenen Eklat. Ein Mörder eingeladen auf die Weltbühne, auf der ein Schmierenstück ersten Ranges aufgeführt wird. Während es überall zuhause brennt, auch in Frankreich, wurden hier wieder einmal grauenerregend viele Kilometer verflogen. Der Macho-Amerikaner, der von seiner überlangen roten Krawatte und dem offenen Jackett nicht lassen kann, reicht der Dame aus Deutschland, die er am liebsten wie eine lästige Fliege wegscheuchen möchte, nach wie vor nicht die Hand. Der Paria ist er, nicht sie. Der chinesischen Delegation sitzt er, so wie seine gesamte Delegation, die es ihm nachzuahmen verpflichtet ist (erst recht der nationale Sicherheitberater), mit allerfinsterstem Gesicht gegenüber. Während dessen zündelt der Russe wieder einmal an der Krim, entbietet dem Saudi ganz und gar skrupellos den High-Five-Gruß, und Australien steht so wie Kalifornien vor knapp zwei Monaten flächenübergreifend in Flammen.

Dringliche Besinnung auf die eigene Arbeit tut not. Ernste Arbeit wartet auf mich. Da ist der Komplex des Jähzorns, eingebettet in "Groll, Ärger, Zorn, Wut und Haß". Die verhaltene Mordlust eines Zwerges. Da ist das Zündeln mit dem Feuer. Da sind die Altlasten, manche 33 Jahre alt. Da ist der Komplex der Umsetzung des in der Diät Erarbeiteten. Da ist der Komplex Illusionismus, die eigentliche Spielwiese unseres Schattens, der uns im Handumdrehen, ehe wir es uns versehen, schon wieder ungezügelt aufpeitscht. Es gibt unvermutet aufklappende Falltüren in unserem Kabinett des Schreckens. Es gibt eine Flamme, die heiß und unter Druck brennt. Eine Acetylenschweißvorrichtung. Wir müssen aufpassen, daß wir uns nicht selbst verbrennen. Ich sollte mir vor Augen halten: Bitte keine Waffen, nicht einmal im Ansatz. Keine Messer! Iß mit Gabel und Löffel! Das genügt vollkommen. Lungere nicht herum, wandere! Das Wandern hält schlank, beruhigt den Geist und klärt ihn. Das Wandern ist des Müllers Lust. Du bist nicht der Richter und auch nicht der Henker. Je schneller du von diesem Morast weg kommst, umso einfacher wird das Atmen. Du kannst nicht alle Mörder und Gewaltverbrecher dieser Welt in die Todeskammer befördern. Du brächtest es ja auch niemals zustande. Wieso also bereits derartige Anflüge? Merke dir, auch Koketterie kann auf dich zurückfallen. Ja, es zeigt sich doch jeden Tag, in der Diät wie in der Reue: Du kannst dir nicht alles erlauben! Nicht jeden Gedanken, nicht jede Phantasie! Was sich hier zeigt, ist ungezügeltes Urrassen. Vorsicht! Übernimm dich nicht!

Der Dezember bringt uns eine Rückzählung. Wir sollten ihr würdig begegnen. Ja.

 

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(@w-himmelbauer)
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05/12/2018 3:29 pm  

Nichts ist so, wie es scheint

Die stille Zeit des Advent - und nur eine stille kann das Warten auf die Ankunft des Herrn, die Zeit der Erfüllung, sein - haucht uns, wie es in der Stille ja nicht anders sein kann, Erkenntnisse an und ein, Erkenntnisse, die wiegen, denn sie betreffen Leben und Tod. Sie betreffen die Menschen, denen wir begegnet sind. In der Stille des Dezember treten Menschen auf, und zugleich spricht und sieht uns auch noch eine andere Instanz direkt an, sagen wir, meinetwegen: ein Prüfengel. Er sieht mich direkt an. "Bist du diesem und jenem Menschen noch nachtragend? Hast du ihm noch immer nicht verziehen? Sinnst du immer noch nach Rache, jetzt, 20 Jahre später? Sei doch ehrlich! Wähnst du dich imstande, Rache auszuüben? Das Gericht, das kalt serviert wird? Siehst du? Nein. Die Rache ist niemals dein. Merk dir das. Du bist nicht dazu imstande. Aus gutem Grund. Denk an deine Mutter und an deine Tanten. Wozu dann aber deine Rachegefühle? Besinn dich doch, mein Lieber! Du weißt sehr wohl: in deiner fanatischen Gefühlsduselei übersiehst du ein zentrales Element, das deinen gesamten Gefühls- und Vorstellungsbogen unmittelbar zu Fall bringt: du weißt es selbst, kennst ja die Antwort. Also bitte: bläh dich nicht so auf im Affekt. Nur weil dich die Erinnerung jäh überfällt, mußt du dich nicht wie eine rachelüsterne Kröte aufblähen, die das Recht auf ihrer Seite wähnt. Sieh doch: selbst das Rechtsempfinden wurde dir geschenkt. Immerhin schon mal ein Gut. Gewissensgut. Aber das rechtfertigt noch lange nicht deine inquisitorischen Anfälle. Niemand hier auf Erden richtet. Niemand ist dazu berufen. Besinn dich und tritt bitte einen Schritt zurück. Du hast doch in letzter Zeit erkannt, wie wohltätig das Einen-Schritt-Zurücktreten dir tut. Beten statt Urrassen ist wahrhaftig eine tragfähige Devise. Also bleib bei dieser Linie und lass dich von nichts davon abbringen. Mir brauchst du nichts beweisen, den anderen auch nicht, doch dir selbst schon. Wollen wir es dabei bewenden lassen?"

Diese Rede (und Rede ist es) hält unangefochten. Sie führt mir unmittelbar meine Mickrigkeit und, was ich eher als beunruhigend empfinde, meine Unfertigkeit vor Augen. Wahrscheinlich machte mich die Diät etwas langmütiger. Ich registriere das mit Erleichterung. Da hat sich etwas verändert. Ich beiße mir nicht mehr aus Scham auf die Lippen oder ergehe mich in obszönen Kraftausdrucken, wohl wissend, keiner hört mich, doch in mir dröhnt es wie anno dazumal in Nürnberg im nächtlichen Fackelschein. Die Vergegenwärtigung der Vergreisung oder gar des bereits geschehenen Ablebens meiner vorgeblichen Feinde läßt mich stutzen, nur um sodann auf mich selbst zurückzufallen. Mein Engel hat recht: er weiß genau, in welchem Moment er mich ansprechen soll. Dann nämlich, wenn ich offen bin. Dann, wenn ich nicht sofort zur eigenen Verteidigung oder, was noch schlimmer wiegt, aus tiefer Verlogenheit hysterisch-theatralisch losbrülle. Dann, wenn ich fähig bin, das aufgenommene Tempo geschenkter Geistvergegenwärtigung beizubehalten. Die Wüste Nefud durchquert man auf seinem Dromedar auch nur im konstanten Schritt. Das einzige, was uns dabei leitet, ist der Wille. Ja, der Wille gestattet uns im passenden Moment, jetzt, die köstliche Sammlung. Jetzt ist der Moment gekommen. Jetzt heißt es, der Toten zu gedenken und zu bedauern. Und auf ein Mal sehe ich aus der Sammlung der Absurditäten, die das Lebensalbum darstellen, tausende von Szenen, und im nächsten Atemzug begreife ich: das Kaleidoskop der tausenden von Szenen, die meinen Kopf in Ayahuasca durchfächern, sind nichts anderes als die Erinnerung an die Absurdität menschlicher Konflikte, und Konflikt war doch alles. "Conflingere", die Durchdrehung, die Verwebung.

In diesem Moment, wo das Verstehen wie in der Diät hochkriecht, beginne ich entschieden zurückzutreten, aus Scham, Reue, Demut und Bekenntnis. In diesem Moment des Kopfneigens erlebe ich, seit unendlichen Zeiten wieder, den Zuspruch der Gnade. Das Füllhorn göttlicher Sanftmut. Ich kann nur sagen: "Danke für den kleinen Schritt. Meine Gier hat heute nur mehr gekrächzt. Ich habe mir nicht mehr wegen eines entgangenen Gewinnes auf den Kopf geklopft. Meiner Allmachtsmeierei wurde die Luft ausgelassen. Der knoten- und stöpsellose, aufgeblasene Luftballon fliegt nicht mehr chaotisch Amok. Und da du mir schon so nahe bist, jetzt, Jesus: also bitte, du hast die Erlaubnis: Du kannst dich jederzeit bemerkbar machen. Ich bedarf deines Trostes und Zuspruchs. Habe nichts dagegen. Ich weiß, du schaffst das mit Links, superelegant. Das macht dir keiner so schnell nach. Mausbiberwort, aber immerhin. Was geschrieben steht, wird nicht gelöscht. Im Buch des Lebens ist alles aufgezeichnet, so auch meine Lügen. Schade um jeden Einzelnen. Schade. Wirklich schade! Hatten wir das nötig? Hatten wir diese Absurditäten wirklich nötig? Ich brauche nur eins, lieber Gott: Kraft, um ordentlich in deinem Weinberg zu arbeiten. Solltest du mich bereits angeheuert haben und an meinen Dienstort versetzt haben: Herzlichen Dank!" Advent.

 

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(@w-himmelbauer)
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07/12/2018 1:07 am  

San Nicoláo (+6.Dezember 326)

6.Dezember, der Tag der Kinder, wie jedes Jahr. Dieser Tag soll heute zählen und kein anderer. Der Tag der Kinder, der beschenkten Kinder. Der Bischof von Myra erbarmte sich der armen Kinder und gab Ihnen Almosen und Kleider, vielleicht auch Sandalen. Immer gibt es jemandem, der einem bedürftigen, vereinsamten Kind Sandalen schenkt.

In Iquitos gibt es Männer, die haben nichts. Sie schlafen halb nackt auf dem Gehsteig, bisweilen direkt neben der Eingangstür zur bischöflichen Residenz, schräg gegenüber der Basilika. Andere liegen bewußtlos in der Nähe von Banken, am Próspero, der Hauptstraße,  den Kopf vielleicht auf einen Karton gebettet. Es sind immer Männer. Frauen schlafen nicht auf der Straße, weshalb auch immer. Manche dieser Männer waschen sich mit Bedacht wochenlang nicht. Sie starren vor Dreck. Jene, die das Glück haben, sich aus Stricken eine Hängematte flechten zu können, schlafen am Geländer irgendwelcher Stiegenaufgänge am Hafen. Rissen die Stricke in der Nacht, brächen sie sich das Genick. Unter ihnen gähnt das müllüberlade Steilufer. Die Hafenstreuner baden zuweilen in der Kloake, manche von ihnen ungeniert nackt. Die Peruaner haben gelernt wegzublicken. Wäscht sich eine Bauersfrau am Amzonasufer im Kanu abends gemeinsam mit ihrem Mann den Oberkörper, erstarren die männlichen Passagiere, betreten lächelnd, zu Salzsäulen, wie vom Blitz gerührt, auch wenn die Frau bereits an die 60 Lenze zählen mag. Massive Konditionierung. Streuner hingegen nehmen sie nicht einmal wahr. Die Bettelkinder ihrerseits, die heimatlosen, sind mittlerweile vom Hauptplatz verbannt. Jene, die sich prostituierten. Zehn-, elfjährige Kinder. Die Kunden waren ältere Amerikaner. Das war vor Jahren. Heute läuft eine Kampagne dagegen, die, so scheint es, gefruchtet hat.

San Nicoláo, der Wohltäter, eine Erscheinung der Tradition, wohlgesehener Kultur. Der Wohltäter, ein Wegbereiter des Herrn. Erbarme dich des Anderen, sagt er bereits den Kindern. Wenn du hast, gib ein wenig, von dem, was du hast, einem armen Nachbarskind ab. Nicht alle haben soviel wie du. Du, mein Kind, bist froh und glücklich. Es fehlt dir an nichts. Du hast Eltern, ein nettes Zuhause, deine eigenes Bett und genug zu essen. Andere haben das nicht. Sei mildtätig, mein Kind. Du weißt, was ich meine. Du hast ein gutes Herz. Jesus wird es dir lohnen. Zu Lebzeiten, aber erst recht im Himmel. Jeden Tag eine gute Tag, wie wohltuend für das Herz. Laß dich umarmen, mein Kind, du gutes.

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(@w-himmelbauer)
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11/12/2018 3:18 pm  

Das unantastbare Paradies

 

Kein größerer, kein ehrfurchtgebietenderer Mythos als jener vom Paradies. Das Paradies, in welches wir uns zurücksehnen. In jenen Lebensraum, in welchem es keinen Tod gab und somit auch keine Zeit. Menschen aus Fleisch und Blut, so dürfen wir annehmen, und doch keiner Alterung unterworfen. Ein magischer, ein himmlischer Zustand. Der Himmel auf Erden. Ja, so wäre es zu beschreiben.

An jenem Ort waren die Urmenschen ganz Mensch, Mann und Frau. Sie sprachen mit Gott direkt. Sahen ihn. Doch gleichzeitig gab es ein Wesen, das eigene Gedanken hatte. Ein eigenwilliges Wesen. Dieses Wesen, das nicht menschlich war und ist, kannte das Momentum der Veränderung. Es antizipierte den Moment der Veränderung. Dieses Wesen lebte am Nukleus der Schöpfung, so wie Robert Oppenheimer, der Leiter des Manhattan-Project. Dieses Wesen wußte um die Macht seiner Worte. Es war ein sprachbegabtes Wesen. Kraft seiner Worte wußte es um die realitätsbildende Kraft seiner Worte. Dieses Wesen lebte und lebt vollkommen mit der Erde verbunden. Es war der Verwalter des Lebens auf Erden. Dieses Wesen nahm sich kraft seiner Gestalt die Macht der Verwaltung des Lebens (des menschlichen Lebens!) auf Erden. Dieses Wesen hatte das Wort inne, genau genommen: die Sprachstruktur. Es hatte nicht das Urwort inne, denn dieses war beim Schöpfer, doch dessen Struktur, dessen Aussagekraft. Eine Kraft, die sich an den Menschen richtete, und nur an den Menschen. Dieses Wesen verstand sich als der eigentliche Dialogpartner des Menschen, denn es erlaubte sich die freie Rede, die alternative Rede, eben die freie Schwingung des Wortes. Dieses Wesen war nicht dem gesprochenen Befehl ergeben. So wie Oppenheimer verstand es das Gesetz der Überschreitung einer kritischen Masse. Die Urmenschen, die dieses Wesen ansprach, wurden darauf hin zwar nicht seine Erben, doch ihm ähnlich gestaltet. Und als solche, dem Urbild Verunweste, treiben wir, die Menschen, seitdem, seitdem wir den Urraum verloren, in diesem unserem anders gestalteten Lebensraum unser Unwesen. In der potentiellen, in jeder Sekunde eingelösten Heillosigkeit. Heillosigkeit, weil seit damals, seit jener mythologischen Zeit des Paradieses niemand mehr auf Erden das Gesetz der Sterblichkeit rückgängig machen kann. Das wissen wir, und das ist es, was uns, den Menschen, wahnsinnig macht, erst recht heute, und noch mehr morgen. Die Folge ist allgemeines, jede Vorstellung sprengendes Morden mit Hand, Zunge und Geschlechtsteil. Die Folge ist Rasen und Wüten, und generalisierte Tollwut bei all jenen, die nicht gegen dieses Virus geschützt sind. Doch selbst dieser gnadenvolle Schutz wird massiv, jeden Moment, attackiert.

Der jüdische Glaube, der ein gnadenvoller und wohltätiger ist, kennt dieses Verhängnis. Der christliche ebenso. Beide sprechen dankbarerweise vom Messias. Der gesalbte Hohepriester, Sohn Gottes, der die Schöpfung in ihren Urzustand zurückführen wird, am Ende aller Tage. Der Gesalbte, der kommen wird oder der bereits gekommen ist. Der Gottmensch, der den Menschen mit Gott wieder versöhnt, weil er die Geißel der Ursünde, den Tod, auf sich nimmt und durch ihn hindurchgeht. Durch jenes Trauertal, das bis heute etwa 120 Milliarden Menschen verschlungen hat. Vor diesem Trauertal gibt es weder fidel grölendes Zechen noch Musizieren noch zungenschweres Singen. Es gibt nur den Orkus, die Finsternis, der man gefaßt, getröstet mit den Sterbesakramenten, verwegen oder wie ein Narr gegenübertreten und sich schließlich von ihr aufnehmen lassen kann. Die Gefaßten, die Gläubigen, sehen es als den entscheidenden Moment. Jetzt treten sie Christus gegenüber. Es ist nur ein Schritt. Jenseits dieses Schrittes steht die allein gültige Instanz, die uns Rede und Antwort stehen wird. Wir waren damals in Bethlehem nicht dabei, und auch nicht die folgenden 33 Jahre. Doch jetzt gilt es uns, und es gilt uns in unüberbietbarer, in einzigartiger, in göttlicher Weise. In diesem Moment, wo wir geleitet werden ins himmlische Jerusalem. Wir. Die ultimative Einlösung eines Gotteswortes. "Wer an mich glaubt, wird leben in Ewigkeit." Zu einem solchen Wort ist kein Mensch fähig. Amen.

 

 


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